Magen – Darmerkrankungen

Die Ursachen für Magen- und Darmerkrankungen sind vielseitig:

Stress, Aufregung und Überanstrengung. Futtermittelunverträglichkeiten, die Aufnahme von zu kalter Nahrung oder einfach nur zuviel Nahrung auf einmal. Übermäßiger Parasitenbefall durch Bakterien, Viren oder Infektionen, Würmer, oder Einzeller wie Giardien oder  Kokzidien können ebenso immer wiederkehrende Durchfälle verursachen.

Das Fressen von Kompost, Schnee, Nahrungsmittelabfällen wie z.B. Wurst oder Käse kann die Verdauungsorgane ganz schnell durcheinander bringen. Auch Futtermittelumstellung und Medikamente können für Magen- und Darmprobleme verantwortlich sein.

Sollten die Symptome länger als 2 Tage anhalten, handelt es sich um einen Notfall und der Besuch bei der Tierärztin oder beim Tierarzt ist angeraten um die Ursache aufzuklären:

  • Starke Schmerzen
  • Starker Flüssigkeitsverlust
  • Fieber
  • Das Tier erbricht häufiger
  • Erbrechen von Blut
  • Heftiger Durchfall (wässrig)
  • Blutiger Durchfall
  • Verstopfungen, die länger als 2 Tage anhalten

 

Vorübergehende Verdauungsprobleme kann man gut selbst behandeln.

Bei akutem Durchfall ist der Hund 24 Stunden komplett zu fasten. Es ist darauf zu achten, dass der Hund genügend Wasser trinkt, damit der Körper nicht austrocknet.

Nach dem Fasten wird eine kleine Menge Nahrung angeboten, dazu eignet sich die

Moro’sche Möhrensuppe

Das Rezept Moro’sche Möhrensuppe:

500 g Karotten schälen, kleinschneiden und mindestens 1 Stundelang in 1 Liter Wasser mit 3 g Salz kochen. Nach der Kochzeit wird die Masse püriert und mit etwas Wasser wieder zu 1 Liter aufgefüllt.

Wenn sich der Kot normalisiert hat wird über die nachfolgenden 2 Tage das normale Futter auf die notwendige Menge hingeführt.

Etwas Heilerde (30 Minuten nach der Mahlzeit) und Slippery Elm (30 Minuten vor der Mahlzeit) jeweils in Wasser aufgelöst (man kann auch Joghurt nehmen, wenn der Hund es verträgt) hilft, den Darm zu normalisieren und zu entgiften.